Madrigal (Musik) Beschreibung Madrigal (Musik)  
 
   
Beschreibung von Madrigal (Musik) Infos zu Madrigal (Musik) und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Madrigal (Musik)

Dieser Text beschreibt Madrigal (Musik).


Der untere Text beinhaltet die Madrigal (Musik) Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Madrigal (Musik) Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Madrigal (Musik) fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Madrigal (Musik) möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Madrigal (Musik) Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Madrigal (Musik) beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Madrigal (Musik). Fragen zu dem Thema Madrigal (Musik) können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Madrigal (Musik) Artikel

Das Madrigal ist eine musikalische Form der Renaissance und des Frühbarock.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das Madrigal als Formideal Eine Beschreibung zum Buch "Das Madrigal als Formideal" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Merkmale

In der Geschichte des Madrigals hat sich seine Gestalt mehrfach verändert, zu allen Zeiten aber handelte es sich dabei um weltliche, in der Regel vier-, fünf- oder sechsstimmige Chorstücke in einem kammermusikalischem Rahmen.

Als solche boten sie dem Komponisten die Möglichkeit, sich unabhängig von der dominierenden und stark formalisierten sakralen Musik in ihm wie auf einer kreativen Spielwiese frei zu entfalten. Anders als für weltliche Musik zu dieser Zeit üblich, war das Madrigal komplex durchkomponiert und auf emotionalen Ausdruck hin orientiert. Insbesondere die Option, den Text nicht ca. einfach wiederzugeben, sondern durch Gesang wie Instrumentierung mit lautmalerischen Effekten gestalterisch zu sich kommen zu lassen, ließ in kürzester Zeit zahlreiche neuartige musikalische Techniken entstehen (so z.B. Tremolo und Pizzicato).

Das Madrigal wurde in dem Verlauf seiner Entwicklung auch zu einer Keimzelle anderer weltlicher Musikformen, wie z.B. der Kantate, dem Oratorium sowie der Oper (bei Claudio Monteverdi).

Buch-Tipp: Das Madrigal als Instrumentalmusik. Versuch einer aufführungspraktischen und geistesgeschichtlichen Neuinterpretation des Cinquecento-Madrigals Eine Beschreibung zum Buch "Das Madrigal als Instrumentalmusik. Versuch einer aufführungspraktischen und geistesgeschichtlichen Neuinterpretation des Cinquecento-Madrigals" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel...

Ursprünge

Das Madrigal entstand in Italien ab 1530 und ging aus der Frottola hervor, mit starken Einflüssen durch die Motette und dem französischen Chanson der Renaissance.

Nicht verwandt ist das Madrigal mit dem italienischen Trecento-Madrigal des späten 13. und frühen 14. Jahrhunderts; meist zwei-, selten dreistimmigen, unbegleiteten Vokalkompositionen in einfacher Manier. In dem Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts geriet die Nennung für musikalische Zwecke außer Gebrauch, als sich diese Madrigale ca. mehr als literarische Form niederschlugen (siehe Madrigal (Literatur)).

Der Ursprung des Namens ist umstritten, er wird sowohl hergeleitet von "Cantus matricalis", d.h. "Gesang in der Muttersprache", also mit weltlichem Text als Gegenstück zu dem Latein der Sakralwerke, wie auch von "Mandra" (Herde), da früheste Werke auch als "Mandriale" genannt wurden.

Buch-Tipp: Die Petrarca-Vertonungen von Luca Marenzio: Dichtung und Musik im späten Cinquecento-Madrigal Das Buch "Die Petrarca-Vertonungen von Luca Marenzio: Dichtung und Musik in dem späten Cinquecento-Madrigal" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Geschichte

Das Madrigal war die bedeutendste weltliche Musikform seiner Zeit, seine Blütezeit hatte es in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts hingegen verlor es dann allmählich wieder an Bedeutung.

Buch-Tipp: Die dreistimmige italienische Lied-Satztechnik im Trecento Eine Beschreibung zum Buch "Die dreistimmige italienische Lied-Satztechnik in dem Trecento" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Das frühe Madrigal (1530-1560)

1533 erscheint in Venedig das Primo libro di Madrigali von Philippe Verdelot, die erste Madrigalsammlung überhaupt. Die Form wird rasch aufgenommen, z.B. von Costanzo Festa und Jacques Arcadelt 1539. In seinen Anfängen vertont das Madrigal klassische italienische Lyrik und verbindet so weltliche Texte mit Musik. Zu Beginn ist es meist noch vierstimmig (selten fünf- oder gar sechsstimmig) und homophon gesetzt und die Texte sind einstrophig mit 1-2 Reimpaaren. Bereichert wird die Form bald von Adrian Willaert (er setzte die Fünfstimmigkeit durch) und seinem Schüler Cyprian de Rore, der erste chromatische Madrigale komponierte.

Buch-Tipp: Die mehrfach überlieferten Kompositionen des frühen Trecento, 2 Bde. Eine Beschreibung zum Buch "Die mehrfach überlieferten Kompositionen des frühen Trecento, 2 Bde. " finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Das klassische Madrigal (1560-1590)

In dieser Phase gewinnt das Madrigal an Ausdruck und formaler Vielfalt. Meist fünfstimmig, wechselnd homophon und polyphon und mit starken rhythmischen und harmonischen Kontrasten, werden die musikalischen Mittel zu dem Ausdruck der Textvorlage verwandt, welche zugleich an formaler Strenge verliert und so die Form freier werden lässt. Die bedeutendsten Vertreter dieser Zeit sind Orlando di Lasso, Andrea Gabrieli, zeitweise Giovanni Pierluigi da Palestrina und am tschechischen Hof Philip de Monte. Letzterer kennzeichnet auch den beginnenden Siegeszug des Madrigals in Europa, der um diese Zeit beginnt.

Buch-Tipp: Italienische Diminutionen Das Buch "Italienische Diminutionen" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Das späte Madrigal (1590-1620)

Bereits in den 1560ern und 1570ern kam England durch die Tätigkeit Alfonso Ferraboscos am Hofe Queen Elizabeths I. in Berührung mit der neuen Form. Obgleich bereits damals erste Nachahmungen durch englische Komponisten verfasst wurden, begann die Blüte der Form in England erst 1588 mit dem Erscheinen einer Madrigalsammlung namens Musica Transalpina mitins Englische übertragenen Texten, verlegt von Nicholas Yonge. Die äußerst erfolgreiche Sammlung initiierte explosionsartig die Entstehung der wohl reichhaltigsten Madrigalkultur außerhalb Italiens mit Vertretern wie Thomas Weelkes, John Wilbye, William Byrd, Orlando Gibbons, Thomas Morley, Thomas Tomkins und Thomas Bateson und ließ in den 1620ern sogar einen eigenständigen Typ des Madrigals, die Ayre , entstehen, die mit zunehmender Beliebtheit das Madrigal vergessen machte.

Auch in anderen Ländern verbreitete sich das Madrigal, wenn auch weniger stark. In Deutschland ist der wichtigste Madrigalist gewiß Hans Leo Hassler ("O Haupt voll Blut und Wunden"), aber auch Johann Hermann Schein und zeitweise Heinrich Schütz trugen zur deutschen Literatur wesentlich bei.

Aber auch in Italien bleibt die Entwicklung nicht stehen. Voll chromatischer Experimentierfreudigkeit und mit kontrapunktischer Verflechtung der verschiedenen Stimmen lassen insbesondere das Madrigalwerk Carlo Gesualdos und die ersten Madrigalbücher Claudio Monteverdis mit ihrer extremen Ausdruckssteigerung die Ausgeglichenheit der Renaissancemusik bereits hinter sich und kündigen das Barock an. Auch die Textvorlagen werden freier, meist sechs bis 13 sieben- bis elfsilbige Verse in freier Reimstellung bieten der Musik weiten Raum, die Verständlichkeit des Textes wird zugunsten der musikalischen Darstellung vernachlässigt. 1605 führt Monteverdi den Basso continuoins Madrigal ein, sein achtes Madrigalbuch "Madrigali guerrieri et amorosi" von 1638 wird gemeinhin als die Vollendung der Form des Madrigals betrachtet.

Zugleich ist das Madrigal aber auch am Ende seiner Entwicklung angelangt, die barocke Monodie löst die Polyphonie der Renaissance ab und die Entstehung neuer Formen wie Oper, Rezitativ und Oratorium öffnet weitere Horizonte. Das Madrigal geht auf in Formen wie Kantate und Dialog, als selbstständige Form hört sie auf zu existieren, später entstandene Beispiele sind in der Regel reine Rückgriffe auf ein abgeschlossenes Formenrepertoire. Auch Komponisten des 20. Jahrhunderts knüpften gelegentlich erneut an seine Tradition an, meist aber ohne die Formstrenge des Vorbilds, z.B. in dem "Schwarzen Madrigal" von Mauricio Kagel.

Buch-Tipp: Kadenz und Rhetorik: Studien zu John Wards sechstimmigen Madrigálen Eine Beschreibung zum Buch "Kadenz und Rhetorik: Studien zu John Wards sechstimmigen Madrigálen" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Bedeutende Madrigalisten

Buch-Tipp: Novalis-Madrigal: Für Männerchor Eine Beschreibung zum Buch "Novalis-Madrigal: Für Männerchor" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Frühzeit

Buch-Tipp: Sprache und Musik. Geschichte - Gattungen - Analysemodelle Das Buch "Sprache und Musik. Geschichte - Gattungen - Analysemodelle" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Englische Schule

Weiteres zu dem Artikel Madrigal (Musik)

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Andrea, Ausdruck, Bezeichnung, Cyprian, Darstellung, Formen, Lyrik, Mittel, Monteverdi, Oratorium, Phase, Regel, Renaissance, Schein, Stimmen
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Madrigal (Musik)' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Madrigal (Musik) Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Madrigal (Musik)' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Madrigal (Musik)' und 'Madrigal (Musik)' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Madrigal (Musik)' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 747 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 13:01:53
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 18:36, 11. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Madrigal (Musik) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 747 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 13:01:54
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 18:36, 11. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008